Harmonie02

Logo03

 

 

 

 

Start   Leistungen für Unternehmen   Leistungen für Privatpersonen   Meine Haltung   Impressum   Rechtliches

 

 

 

 

 

 

Coaching

    Erfolg

Kommunikationsberatung

Mediation

 

Erfolg ...

RollsRoyce

 

... bedeutet was??

Reicht es aus, sich auf einem oder mehreren Erfolgstag/en von einem Erfolgsguru oder -trainer über glühende Kohlen oder Scherben führen zu lassen, mit dem Hals Eisenstangen zu verbiegen und “Tschaka” zu schreien.

Stimmt das: “Wenn du keinen Erfolg hast, dann hast du es eben falsch angepackt. Selber schuld.”?

Reicht es aus, sich immer wieder mit "Du schaffst es!", "Gib niemals auf!", “Glaube an dich!” zu beschwören? Gibt es das "Geheimnis der Motivation", die “ewigen Gesetze des Erfolgs”?

Lässt sich mit geringstem Aufwand alles erreichen, wenn wir nur unser Denken umstellen? Ist es sinnvoll, sein Leben den Gesetzen der Funktionalität zu unterwerfen und schön, reich, erfolgreich, cool und optimistisch zu sein?

Ganz klar und deutlich: NEIN!

Das Diktat des chronischen Optimismus ist für die Psychohygiene fatal: Gefühle wie Zweifel, Enttäuschung, Frustration, Ärger, Wut, Aggression sind für die innere Orientierung und die seelische Gesundheit sehr wichtig. Denn wie können wir uns selbst bewusst sein, wenn wir einen Teil unserer Emotionen einfach abschalten, ignorieren oder nicht wahr haben wollen?

Ich-Stärke ist keine Frage der Intelligenz, sondern der inneren Autonomie. Und diese hängt u. a. mit dem Grad der Unabhängigkeit von äußeren Stimuli zusammen.

Auch wenn tatsächlich jeder die Verantwortung für sein Leben selbst übernimmt, die Gesellschaft (Nur zur Erinnerung: Das sind wir alle!) trägt sehr wohl eine Mitverantwortung am Schicksal ihrer Mitglieder.

GehirnwäscheMassenveranstaltungen, auf denen der Erfolg „trainiert“ wird, indem die Teilnehmer sich durch positives Denken einer kurzfristigen „Gehirnwäsche“ unterziehen, sich konditionieren und gleichschalten lassen, nützen in erster Linie dem Veranstalter, denn der Weg vom Wissen zum Können ist zu lang, als dass er in ein paar Tagen zu bewältigen wäre. Ein Trainer, der so auf Quantität und Selbstinszenierung statt auf Qualität und Veränderung von Verhalten, auf Masse statt auf Klasse arbeitet, kann getrost als Scharlatan bezeichnet werden, der auf unverantwortliche Weise die Psyche der Menschen zu manipulieren versucht.

Also noch einmal: Was bedeutet Erfolg?

"Erfolg heißt, einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.", ist ein Satz, der von Erfolgstrainern gern und häufig in den Mund genommen wird, ohne zu erwähnen, dass dieses Zitat von Winston Churchill stammt.

KuchenIn der Psychologie wird Erfolg als das positive Resultat persönlichen Handelns des Individuums betrachtet. Dies bedeutet u. a., dass Erfolg relativ ist und im Auge des Betrachters liegt: Es kann der Kuchen sein, den Sie am letzten Wochenende gebacken, oder der Rolls Royce, den Sie sich gekauft haben.

Erfolgreich kann also jeder sein. Es kommt dabei ausschließlich auf die persönliche Betrachtung und Sichtweise an.

FamilieWenn Sie um Ihrer selbst Willen von Menschen geliebt, geachtet und wertgeschätzt werden: Herzlichen Glückwunsch!

GeldWenn Sie Millionen auf dem Konto Ihr Eigen nennen: Herzlichen Glückwunsch!

Wie sieht es in beiden Fällen mit der inneren Autonomie, also der Unabhängigkeit von äußeren Stimuli aus? Da gibt es schon einige Unterschiede.

Wie können wir nun Erfolg haben? Wie werden wir erfolgreich? Sicher nicht durch die eingangs geschilderten Aktivitäten.

Was steckt im Wort „Erfolg“? Das Wort „erfolgen“ und das Wort „folgen“. Was erfolgt worauf, bzw. was folgt wem oder wonach? Das Wort „erfolgen“ bedeutet auch „entstehen“, „geschehen“, „ereignen“ usw. Ein Ergebnis folgt i. d. R. einer Handlung. Auf eine Handlung (er)folgt eine Reaktion. Erfolg „entsteht“ demnach also durch Handlungen, Ereignisse, Geschehnisse. Somit durch Aktivitäten.

AktivitätWenn ich Erfolg haben will, muss ich also aktiv sein! Die Voraussetzung für Aktivität ist wiederum ein Antrieb, eine Handlungsbereitschaft, der eine individuelle Motivation zugrunde liegt. Motivation bezeichnet in der Psychologie die Richtung, (Aus)Dauer und Intensität von Verhalten. Diese drei Faktoren sind i. d. R. davon abhängig, wie erstrebenswert das ins Auge gefasste Ziel für das Individuum ist. D. h.: Wie groß ist das durch innere oder äußere Reize generierte Bedürfnis, ein bestimmtes GewichtZiel zu erreichen? Wie wichtig ist es mir?

Wenn ich Erfolg haben will, muss mir also etwas wichtig sein. Es bekommt Gewicht für mich, Gewichtung, Inhalt, Bedeutung. So weit, so gut.

Nun habe ich etwas, was mir wichtig ist. Daraus resultierend, treibt mich meine Motivation, durch Aktivität ein Ziel zu verfolgen, welches ich irgendwann erreichen kann.

Ganz richtig: Kann! Nicht zwangsläufig muss! Denn es gibt auf dem Weg zu meinem Ziel u. U. zahllose Widrigkeiten zu überwinden, von denen jede einzelne geeignet sein kann, mich an der Weiterverfolgung meines Zieles zu hindern: Da erscheint mir das Ziel viSackgasseelleicht nicht mehr erstrebenswert, möglicherweise ist mir der Weg zum Ziel zu anstrengend, zu belastend, ich muss mir u. U. Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen, erlernen, es fehlt mir die Zeit, mich darum zu kümmern, vielleicht stecke ich in einer Sackgasse und weiß nicht weiter, möglicherweise muss ich Rahmenbedingungen verändern und und und ….

Da hilft kein Besuch beim Erfolgstrainer, kein Scherbenlaufen und kein „Tschaka“ schreien. Da hilft nur eins: Klarheit!

Standortbestimmung, Prozessanalyse, Ressourcenplanung, Umsetzung gewonnener Erkenntnisse sind nur ein paar Instrumente, die der Reflexion von Ergebnissen zielgerichteter Aktivitäten, von Erfolgsbemühungen, Erfolgsstreben dienen.

Erfolg hat bekanntlich viele Väter: Z. B. Verhalten, Intelligenz, Wissen, Kultur, Motivation... Und er ist ein deterministischer Prozess. Prozesse haben die Eigenart, Labyrinthdass sie ablaufen und ein Ablauf nimmt einen gewissen Zeitrahmen in Anspruch. Erfolg braucht also Zeit! Solange, wie es eben dauert, nicht nur das Denken, sondern auch das Verhalten zu ändern. Der eine schafft es schnell, der andere langsam, aber niemand ohne Unterstützung. Wie das eben so ist, im Leben.

 

 

 

Besucher online